Autokino war ein interdisziplinäres Film- und Theaterprojekt des Kollektivs Glück, realisiert in Koproduktion mit der Kaserne Basel und dem Südpol Luzern. Eine Industriebrache wurde für einen Abend zum Autokino und zur Bühne zugleich. Performance, Live-Radio, Musik und Film verbanden sich zu einem inszenierten Gesamterlebnis rund um unsere Beziehung zum Auto.
© Moritz Schermbach
Im Zentrum des Projekts stand der eigens produzierte Dokumentarfilm Jäger & Sammler. Ein Roadmovie über Autofreaks, Sammler und Menschen, für die Autos weit mehr sind als Fortbewegungsmittel. Der Film erzählt von Leidenschaft und Obsession, von Freiheit und Selbstbestimmung – und von der eigenartigen Symbiose zwischen Mensch und Maschine.
JÄGER & SAMMLER (Excerpts)
Autokino machte aus einer Filmvorführung eine begeh- und befahrbare Inszenierung. Das Publikum kam im eigenen Auto und wurde selbst Teil des Settings: Live-Radio aus den Autoradios, Schauspieler bewegten sich zwischen den Fahrzeugen, der Film wurde live musikalisch begleitet. Kino, Theater und Realität gingen ineinander über – das Publikum wurde Teil einer temporären Skulptur.
Hardturmbrache Aufführung
© Stefan Tschumi
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